UPDATE 04.02.10
Danke an CBS für den Hinweis auf die Amazon FAQ. In dieser steht, das Astores von der neuen Regel nicht eingeschlossen sind. Also Entwarnung!
Update Ende
Heute hat Amazon bekannt gegeben, dass sich ab dem 1. März 2010 die Geschäftsbedingungen des Amazon Partnerprogramms ändern. Man wolle nun die AGBs aller Länder aneinander anpassen. An sich nichts spannendes, wäre da nicht ein kleiner Satz gewesen:
Ab dem 1. März 2010 wird Amazon daher keine Werbekostenerstattungen mehr für Verkäufe bezahlen, die von Nutzern ausgelöst werden, die über Links in natürlichen Suchergebnissen von Suchmaschinen direkt zu Amazon.de geleitet werden.
Wenn ich das richtig interpretiere, ist damit das Schicksal der Astore SEOs ab März besiegelt. Astores ranken dank der starken Amazon Domain im Rücken recht schnell und gut auf allerlei Keywords und generieren damit ordentlich Traffic und Sales. Wenn ich den Satz richtig interpretiere, dann zahlt Amazon ab März für Sales über derartige Astores keine Provisionen mehr. Da Amazon in vielen Bereichen nicht wirklich rankt, Astores aber schon, kann ich den Schritt nicht wirklich nachvollziehen.
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Interesannter Beitrag. In der Tat ein sehr merkwürdiger Schritt. Im Prinzip wäre das eigentlich tatsächlich das Ende von astores. Wer mag schon noch einen astore erstellen, wenn er zu 90 Prozent keine Provisionen bekommt? Ein echtes Argument Amaton ganz den Rücken zu kehren…
.-= holger´s last blog ..Schifffahrt Malchow =-.
Ich denke damit ist gemeint dass man keine direkten 302er macht. Wenn die User über einen Astore kommen und dann auf Amazon.de weiterklicken wird das bestimmt im Sinne von Amazon sein.
Ich war auch zunächst geschockt, da die Forumlierung ja durchaus missverständlich ist, aber die FAQ geben genauen Aufschluss: “Direkt mit der Domain http://astore.amazon.de indexierte aStores in den organischen bzw. natürlichen Suchergenissen der Suchmaschinen sind ebenfalls zulässig.” https://partnernet.amazon.de/gp/associates/help/t52/a08
[...] dann aber auch die aStores konkret benannt. Aufgrund der ungenauen Formulierung oben, wurde schon befürchtet, dass aStore-Besitzer künftig auch nicht mehr an Umsätzen beteiligt werden, wenn ein [...]
Sehr interessanter Beitrag. Da bin ich mal gespannt was ab März passiert!
.-= Patrick Schwarz´s last blog ..Madeira bietet eine atemberaubende Landschaft =-.
Na da bin ich aber auch mal gespannt. Das ganze ist entweder gar nicht toll oder zumindest ziemlich ungünstig formuliert.
ich schließe mich toms post an…
ich denke daß mehr traffic im sinne amazons sein müßte.
Das ist wieder einmal ein typischer Fall von Juristendeutsch. Für manche AGBs braucht man ja fast einen Übersetzer, um zu verstehen, was gemeint ist. Ich verstehe das so, dass man für Verkäufe über den Astore schon noch eine Vergütung bekommt, sofern diese eben über einen Link auf der entsprechenden Webseite laufen. Nur wenn der Verkauf nicht über den Umweg der Webseite stattfindet, sondern der User über eine Suchmaschine direkt bei Amazon unter dem Astore-Link einkauft, gibt es kein Geld. Sicher bin ich mir aber nicht, die Formulierung ist wirklich etwas ungünstig.
Na da bin ich auch gespannt! Habe gerade erst das Partnerprogramm auf meinen PSI-Wiki-Blog installiert… Wenn Ihr mal sehn wollt: www.top-shop-store.de. — so ist der astore doch hübsch oder?